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„Ich hatt´ einen Kameraden“

ist ein in mehrere Sprachen übersetztes und in vielen Ländern verbreitetes Abschiedslied. Es handelt von einer Kameradschaft unter Soldaten. Entsprechend wird es vor allem bei militärischen Begräbnisfeierlichkeiten gespielt und gesungen. Aber auch bei zivilen Trauerfeiern kommt es zur Aufführung, insbesondere wenn es um das letzte Geleit für einen Verstorbenen geht, der sich in Hilfsorganisationen oder Kameradschaftsbünden engagiert hatte. Den Text schrieb Ludwig Uhland, *1787, †1862, im Jahr 1809, während der Napoleonischen Kriege.

Das Gedicht Der gute Kamerad wurde 1809 von Ludwig Uhland in Tübingen verfasst, 1825 vertonte es der ebenfalls in Tübingen ansässige deutscher Komponist und Musikpädagoge Friedrich Silcher, *1789, †1860. Das so entstandene Lied wurde bekannt unter der Anfangszeile der ersten Strophe: Ich hatt’ einen Kameraden.

Mnemotechnic: Textdichter Uhland und und Komponist Silcher erlebten etwas mehr das letzte Jahrzehnt des 18. und starben etwa 1860 oder etwas später.

Das Lied vom Guten Kameraden spielt im Trauerzeremoniell in der deutschen Bundeswehr – und auch im österreichischen Bundesheer, bei den österreichischen Feuerwehren und bei der österreichischen Polizei – bei einem Begräbnis mit militärischen Ehren und militärischer Trauerfeiern eine große Rolle. Am Ende des mittäglichen Orgelspiels auf der Kufsteiner Heldenorgel, die 1931 als Kriegerdenkmal errichtet wurde, erklingt das Lied vom Guten Kameraden in einer Fassung für Orgel.

https://de.wikipedia.org/wiki/Der_gute_Kamerad


Schweizer Spielwerk: Lador 43117


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